Wir pflegen besonders die Gebiete, Geschichte, Geographie und Kunst, Deutsche Orts- und Landeskunde und Buchwesen.

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LIST & FRANCKE

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LIST & FRANCKE

Arnold, Ausrottung des Protestantismus 1/2 1900/01

Arnold, Ausrottung des Protestantismus 1/2 1900/01

Reformation – Salzburg – Firnian, Leopold Anton Eleutherius Reichsfreiherr von –
Arnold, C.[arl] Fr.[anklin]: Die Ausrottung des Protestantismus in Salzburg unter Erzbischof Firmian und seinen Nachfolgern. Ein Beitrag zur Kirchengeschichte des achtzehnten Jahrhunderts. Erste und zweite Hälfte. [1. Auflage]. Halle, Verein für Reformationsgeschichte, 1900/01. [Schriften des Vereins für Reformationsgeschichte, 67 / 69]. 8° (Rückenhöhe 22.3 cm). 2 Hefte. VIII,102 und 112 Seiten, in Fraktur gedruckt. Ausgebundene Broschuren ohne Umschlag, Leinenrücken. Erste und letzte Blätter und Schnitt etwas braunfleckig, erstes Heft Bibliotheksexemplar mit Stempel auf dem Titel, Kopfschnitte etwas angestaubt, Papier etwas gebräunt.

*Erste Hälfte: I. Konfessionelle Stimmungen und Zustände in Deutschland zur Zeit der Throhnbesteigung des Erzbischofs Firmian – II. Erzbischof Firmian und seine Leute – III. Die Kommission / Zweite Hälfte: IV. Die Durchführung der Protestantenvertreibung – V. Die preußischen Kolonisationsbestrebungen und die Vertreibung der Salzburger Protestanten – VI. Die Herstellung der Glaubenseinheit im Erzbistum. Das Evangelium in Salzburg unter österreichischem Scepter. – Leopold Anton Eleutherius Reichsfreiherr von Firmian (1679-1744), 1727 zum Fürsten und Erzbischof von Salzburg (princeps et archiepiscopus salisburgensis) gewählt. Er sah es als sein Ziel an, der katholischen Kirche die »alte Macht und Herrlichkeit« wiederzugeben. Entsprechend versuchte er die im Fürsterzbistum (vor allem im Pongau) lebende protestantische Minderheit zum katholischen Glauben zu bekehren. Er ließ Jesuiten auf den Dorfplätzen predigen, wobei alle Dorfbewohner bei Androhung hoher Strafen erscheinen mussten. Als dies keinen Erfolg zeigte, ließ er auf Anraten seines Hofkanzlers Hieronymus Cristani von Rall 1731/32 alle Protestanten binnen dreier Monate des Landes verweisen. Dienstboten wurden großteils ohne unmittelbare Vorwarnung vor Ort verhaftet und unverzüglich außer Landes gebracht. Zur Durchsetzung seiner Anordnung holte Firmian über 6000 österreichische Soldaten nach Salzburg. Über 20.000 Menschen mussten dabei für ihren Glauben ihre Heimat aufgeben (Salzburger Exulanten). Die meisten fanden in Preußen eine neue Heimat. Mehr als ein Fünftel der Ausgewiesenen überlebte allerdings die Mühen der Emigration nicht. Für Salzburg hatte die Ausweisung katastrophale wirtschaftliche Folgen. Nach der Vertreibung der Protestanten teilte Firmian das Salzburger Hoheitsgebiet in vier Missionsgebiete: Augustiner, Kapuziner, Benediktiner und Franziskaner (Wikipedia). – Gut erhaltenes Exemplar*

Bestellnummer: 223032DB

Preis: € 23,90

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